07.09.2010 // 14:56

Abschlussbericht 2008

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Zieleinlauf zur AvD Sachsen Rallye 2008 Zieleinlauf zur AvD Sachsen Rallye 2008

 

Das Team Peter Corazza/Ronald Bauer (Mitsubishi) verbuchte bei der AvD-Sachsen-Rallye in Zwickau einen Heimsieg. Quasi vor der eigenen Haustür steuerte der aus dem Erzgebirge stammende Peter Corazza seinen allradgetriebenen Mitsubishi im dritten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) 2008 vor 30 000 Zuschauern auf den ersten Platz.

Damit verzeichnet diese Meisterschaft im dritten Lauf der Saison das dritte Siegerteam. Zweite wurden Hermann Gaßner/Siegi Schrankl (Mitsubishi) vor dem Porsche-Team Olaf Dobberkau/Jenny Gäbler. Sandro Wallenwein/Pauli Zeitlhofer (Subaru) kamen nach 14 Wertungsprüfungen in und um Zwickau auf Platz vier ins Ziel. In der Deutschen Rallye-Meisterschaft liegen nach drei von sechs Läufen Gaßner/Schrankl mit 76 Punkten in Führung, gefolgt von Wallenwein/Zeitlhofer (68 Punkte) und Corazza/Bauer mit 45 Zählern.

„Das ist ein absolut tolles Gefühl“, freute sich der Sieger im Ziel vor dem historischen Zwickauer Rathaus, „ich habe bereits bei der Hessen-Rallye in Führung gelegen, um dann kurz vor dem Ziel auszufallen, und hier nun, direkt vor meinen Fans, hat es endlich geklappt. Auf diesen ersten DRM-Sieg meines Lebens habe ich mit meinem Team 13 Jahre lang hingearbeitet.“ Vom Zweitplazierten Hermann Gaßner kam neidlose Anerkennung: „Er ist super gefahren, da kann man nur gratulieren. Wir sind mit dem zweiten Platz sehr zufrieden, zumal wir unverändert in der Meisterschaft führen“, sagte der Bayer, der unterwegs auch einmal bei den WP-Zeiten seinem gleichnamigen Junior den Vortritt lassen musste. In den väterlichen Stolz über die Leistung des in der Spitzengruppe mitfahrenden Sprösslings mischte sich allerdings auch etwas Wehmut, denn Hermann Gaßner jr. fiel kurz vor dem Ziel mit einem Getriebeschaden an seinem Mitsubishi aus.

Für Dobberkau/Gäbler war mit dem dritten Platz in Zwickau die erste Zielankunft der Saison verbunden. Nach zwei vorangegangenen Nullergebnissen zog Porsche-Pilot Dobberkau im Ziel ein begeistertes Fazit. „Das waren schöne Wertungsprüfungen, und das Publikum ging begeistert mit. Wir haben selbst im Auto die Resonanz der Fans gespürt, und mit einem Porsche kann man sich schon einmal revanchieren und in einer Kurve das Heck etwas ausschwenken lassen“, sagte der Thüringer.

Von den am Freitag auf dem Zwickauer Hauptmarkt gestarteten 42 Teams kamen am Samstag 22 ins Ziel, nachdem vor allem die beiden Durchgänge auf der spektakulären Prüfung über die Glück-Auf-Brücke ihren Tribut gefordert hatten.

Aktualisiert: Montag, den 22. Februar 2010 um 01:10 Uhr