Zu sehen sind historische Rallyefahrzeuge der 60er, 70er und 80er Jahre. Dazu zählen beispielsweise der Renault Dauphine Gordini, MG B GT, Buckel-Volvo und der Volvo Amazone. Selbst der 66er Käfer mit 1.500 ccm, der nur ein Jahr lang gebaut wurde, ist als ein Stück Rallyegeschichte mit dabei, genauso wie der Renault Alpine A110 und der Porsche 911S: Rivalen aus den frühen 70er Jahren. Vielen bekannt ist der Ford Escort RS: das vermutlich erfolgreichste Rallye-Gerät der 70er/80er Jahre. Er hatte seinen Gegenspieler im Opel Kadett C, der heute noch gerne in der Gruppe H seinen Einsatz kommt. Im Feld des Historic-Rallye-Cups sind gleich zwei ehemalige Original-Opel-Werkswagen des C-Kadetts zu bewundern. Titelverteidiger auf einem derartigen Fahrzeug sind Lothar Köhler und Ursula Glöde (Laubach/Hessen). Allerdings bewegen sie den „Kleinen" mit dem 1200er Motor. 1979 startete Opel mit diesem Modell den legendären Kadett-Cup, bei dem mit serienmäßigen 60 PS bis an die Schmerzgrenze gedriftet wurde. 80 bis 100 Wagen traten damals im Cup gegeneinander an.
An der Spitze des historischen Feldes fährt ein fast unscheinbarer Wagen, den nur Insider kennen. Die aktuellen Tabellenführer Björn Weiß /Conny Schubert (Neustadt) sitzen in einer Rarität der frühen 80er Jahre: der Mitsubishi Lancer Turbo. Er ist der Urvater aller heutigen Mitsubishi-Rallyegeräte. Damals bauten die Japaner lediglich 2.000 Stück für die Rallye-Homologation. In der Rallye-WM waren in der Gr.4 bis zu 280 PS üblich und problemlos möglich. Der seriennahe Lancer zeichnete sich bisher im HRC durch sensationelle Zuverlässigkeit aus. Seit 2003 wurde er in über 70 Rallyes gestartet und es gab keinen einzigen technischen Ausfall.




